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professioneller Gitarren und Bass Unterricht in Dortmund 0231 - 580 2744

Die Themenbereiche oder “Fächer”, aus denen “Gitarrespielen” besteht und somit auch Bestandteil des Gitarrenunterrichts sind:

 

Spieltechnik:

Haltung und Einsatz der Anschlags- und Greifhand beim Gitarrespiel.

Für die Anschlagshand gibt es verschiedene Anschlags- oder Zupfmöglichkeiten. Z.B. Fingerpicking, Wechselschlag, Rasguado, Tapping. Mit Plektrum Alternatepicking, Ökonomiepicking, Sweeping, usw. Für die Greifhand gibt es neben dem Erlernen des normalen Greifens ebenfalls verschiedene Techniken z.B. Glissando, Slide, Bending, Hammer-ons, Pull-offs, Rolling, Vibrato usw. Es geht darum, diese Techniken kennenzulernen, zu trainieren und dem jeweiligen Stil entsprechend einzusetzen. Dazu kommen natürlich auch Übungen für beide Hände zusammen. (=Synchronisation)

Griffbrettkenntnisse:

Hierbei geht es darum, die “Werkzeuge” der Musik auf dem Gitarrenhals (=Griffbrett) zu erlernen. Diese Werkzeuge sind Akkorde, Tonleitern und Arpeggien, deren Darstellung in sog. “Fingersätzen” erfolgt. Jedes Stück, Lied, Lick, Riff, Melodie oder Phrase basiert letzlich auf einem dieser drei Überbegriffe. Deshalb ist es so wichtig zu wissen, wo welcher Fingersatz oder Akkord auf dem Gitarrenhals liegt, auf welche Arten man ihn greifen/spielen kann und wie sie zusammenhängen. Noch wichtiger für Leute, die improvisieren oder eigene Songs/Stücke/Soli schreiben wollen.

Rhythmik:

Musik besteht im Prinzip aus einer Aneinanderreihung von Tönen, die neben einer bestimmten Tonhöhe auch einen Anfangspunkt, eine bestimmte Tonlänge, eine bestimmte Unterteilung haben und in einem bestimmten Tempo gespielt werden.

Es geht darum, die verschiedenen Noten- und Pausenwerte (=Längen bzw. Unterteilung) kennenzulernen und umsetzen zu können, ohne dabei das Metrum (= Tempo) aus den Augen zu verlieren. Gerade in moderner Musik macht eine gute Rhythmik mindestens 50% aus. Dabei spielt auch das “Timing” (wie genau eine Note den zugehörigen Zeitpunkt trifft) und die “Dynamik” (wie laut eine Note gespielt wird) eine große Rolle. Im Wesentlichen wichtig für die rechte Hand.

Harmonielehre:

Erklärt den musikalischen Zusammenhang von Melodien, Akkorden, Tonarten usw. Unter anderem, welche Tonleiter über welche Akkordfolge angewandt wird oder welche Akkorde zu einer Melodie passen und warum. Du lernst hier Intervalle (=Bezeichnung von Tonabständen), Akkordsymbole mit Zahlen (Cmaj7/9#11) deuten, den Quintenzirkel, die modalen Skalen (=Kirchentonleitern) usw. kennen und anzuwenden.

Blattspiel:

Noten fließend vom Blatt lesen lernen. Zunächst nur über die ersten vier Bünde, später über das ganze Griffbrett. Ist nicht zwingend notwendig (es gibt Tabulaturen), aber hilfreich, weil man dann sicher weiß, wo sich welcher Ton befindet. Für Konzertgitarre/Klassik von Anfang an, für alle anderen später oder nach Wunsch.

Gehörbildung:

Entwicklung des Tongehörs. Hören lernen von Intervallen (=Tonabstände), Akkorden und Tonleitern. Fördert das harmonische Vorstellungsvermögen , erleichtert u. a. das Merken von Fingersätzen und das Heraushören von Songs, Soli, etc. Wichtig auch im Zusammenhang mit Komposition und Improvisation. Für Fortgeschrittene.

Improvisation:

Spontanes Spielen von Soli oder Fill-Ins über (meist) festgelegte Akkordfolgen oder Akkordsoli. Für Fortgeschrittene, die schon über solide Technik/Rhythmik/Griffbrettkenntnisse/Harmonielehre verfügen. Es werden Ideen und Konzepte zum Erlernen und Üben von Improvisation vermittelt, die dazu führen, dass du immer freier wirst, deine eigenen Quellen anzapfst und somit “deinen” Stil findest.

Stilistik:

Kennenlernen und spielen von verschiedenen Stilrichtungen z.B. Blues, Heavy Metal, Country, Jazz, Fusion, Hip Hop, Funk, um nur einige der neueren zu nennen. Natürlich gibts auch Klassik, spanische Gitarre, Fingerpicking-Style usw.

Dazu kommt, was welchen Stil genau ausmacht, wo z.B. die technischen, rhythmischen, harmonischen Unterschiede liegen und wie man mit seinem Können am einfachsten eine “neue” Stilrichtung erlernt. Es sei dazu gesagt, daß kaum jemand alle Stile gleich gut beherrscht.

Fingersatz einer Molltonleiter
elektronisches Metronom, ein wichtiges Zubehör