Oft gefragt

UweGuitar

 

professioneller Gitarren und Bass Unterricht in Dortmund 0231 - 580 2744

1. Wie lange dauert es, bis ich Gitarre spielen kann?

Das ist sehr individuell und richtet sich nach mehreren Faktoren:

  • Was du können möchtest,
  • wieviel und wie effektiv du übst,
  • wieviel Talent du hast.

Wer hoch hinaus will, braucht länger, wer fleissig ist, kommt schneller voran. Menschen sind sehr unterschiedlich musikalisch begabt. Eine wichtige Voraussetzung sind ein gutes Tongehör und ein gutes Rhythmusgefühl. Wenn man das nicht direkt mitbringt, ist es begrenzt erlern- und trainierbar. Viele Menschen schätzen ihre Musikalität allerdings als zu schlecht ein. Also nur Mut! Erst eine Probestunde oder ein etwas längerer Gitarrenunterricht kann das tatsächliche Potential zeigen.

2. Muss ich normale Gitarre lernen, bevor ich E-Gitarre lernen kann?

Nein, auch wenn das oft gesagt wird. Du kannst sofort mit E-Gitarre beginnen, weil die Technik und die Stilistik und das Konzept der E-Gitarre ein anderes ist, als das der Akustikgitarre. Du solltest das lernen, was du können willst.

3. Kann ich nicht einfach nach YouTube Videos oder Tabs lernen?

Theoretisch schon. Das Problem ist nur, dass dir das Video keine Rückmeldung gibt, ob du es richtig machst. Das kann nur ein Lehrer. Mit sogenannten "Tabs" ist es dasselbe. Ausserdem kann selbst schlecht beurteilen, was man schon lernen kann uns was noch (warum) zu schwer ist.

Nur ein guter Lehrer hat den Überblick über alle Aspekte, Inhalte, Fächer, die für Musik und Gitarrespielen wichtig sind (lies bitte mal Inhalte).

Zum Beispiel kann es sein, dass deine Finger etwas schon spielen könnten, aber du die Rhythmik noch gar nicht verstanden hast. Das sagt dir ein Video nicht.

4. Muss ich Noten lernen?

Nicht zwingend. Man kann auch ohne Noten Musik spielen. Es kommt auch darauf an, was du spielen willst. Noten stellen nur eine abstrakte Möglichkeit dar, Musik aufzuschreiben und weiterzugeben. Du konntest ja auch schon sprechen, bevor du schreiben konntest...

Eine heute gängige Möglichkeit ist das Tabulatursystem. Dieses ist übrigens gar keine neue Erfindung, schon berühmte barocke Komponisten haben ihre Lautenstücke in Tabulaturen festgehalten.

Gerade für E-Gitarre stellt diese Notationsart als direkte Spielanweisung die ideale Lesegrundlage dar.

Was man dabei allerdings lernen muss, sind die Notenwerte, also wie lange die Noten klingen.

Für Konzertgitarre ist es hilfreich, Noten von Anfang an zu lernen, denn sehr viel Literatur liegt nur in Noten vor. In meinem Unterricht halte ich es so: Zuerst das Praktische und dann die Noten.

E-Gitarre und Bass mit Tabulatur, Konzertgitarre mit Noten, Liedbegleitung nur Notenwerte.

Alle Interessierten dürfen natürlich zu jeder Zeit bei mir Noten lernen, es bringt viele Vorteile, man versteht auch die Theorie besser, kann alles an geschriebener Musik lesen. Aber es soll nicht als Musizierbremse im Vordergrund stehen.

 

5. Bin ich nicht schon zu alt?

Die Antwort lautet generell "nein"! Solange du noch geistig fit bist und deine Hände voll bewegungsfähig sind, ist es immer möglich noch anzufangen oder es wieder aufzugreifen. Es sind einige nicht mehr ganz junge Schüler bei mir, die durchaus erfolgreich sind und weiter kommen. Das Wichtigste ist doch der Spaß am Gitarre spielen und nicht nur wie “gut” man letztlich wird. Also nur Mut!

6. Welche Gitarren oder Verstärker sind empfehlenswert?

Ich gebe keine Markenempfehlungen. Der Name ist Schall und Rauch und wird oft nur teuer mitbezahlt. Entscheidend ist einerseits der Klang, der sich nach der Qualität und Art des Holzes und der sonst verbauten Teile, z.B. Tonabnehmer richtet. Die Gitarre sollte andererseits auch gefallen, sauber verarbeitet sein und sich gut „anfühlen“. Für Verstärker kommt es auch darauf an, zu welchem Zweck man ihn benutzen möchte. Um zuhause zu üben reicht etwas Kleines. Wir wollen ja nicht die Nachbarn nerven!

Für die Band mit Schlagzeug sollten es schon 50W sein.

Entscheidend ist, es sollten die Grund-Sounds abrufbar sein, die du brauchst und das in einer für dich ausreichenden Qualität.

7. Wann spielen wir einen Song von meiner Lieblingsband?

Sobald du die nötigen technischen und rhythmischen Vorraussetzungen dazu hast. Viele stellen sich es sich ganz toll vor, den oder den Song zu spielen, das machen wir auch, aber jeder Song besteht im Prinzip aus häufigen Wiederholungen einzelner Riffs oder Phrasen. Diese können sehr gut isoliert gelernt werden. Das Song-spielen besteht dann nur noch im Erlernen der richtigen Reihenfolge.

8. Wie soll ich üben?

Darüber könnte man ganze Bücher schreiben, die es aber schon gibt. Ganz wichtig ist die richtige und motivierte Einstellung, dass ich etwas lernen will. Viele sagen, "das kann ich nicht". Natürlich nicht, deswegen muss man es ja üben. Und genau das bringt die Veränderung: Irgendwann wirst du es können. Hier nur einige kleine aber wichtige Grundsätzlichkeiten:

Genau das, was du können willst, vor allem die Stellen die man NOCH NICHT kann langsam, möglichst genau, rhythmisch richtig, fließende Bewegungen und immer locker bleiben. Abschnittsweise üben, in kleinen Happen, diese oft wiederholen, mit Metronom üben. Kleine Pausen machen. Damit macht man die effektivsten Fortschritte.

Außerdem: Von sich selbst nicht zu große Sprünge erwarten. Die Schritte sind klein. Stell die eine Treppe vor: Lauter kleine Stufen, irgendwann kommst du oben an. Der Erfolg des bereits Geübten zeigt sich oft erst nach 1, 2 Tagen, weil das Gehirn Zeit braucht, die Synapsen zu verketten. Das geschieht in der Zeit, wo du nicht übst.

9. Warum kann mein Kind immer noch kein Lied spielen?

Viele Eltern wundern sich, dass ihr Kind nach einer Weile Gitarrenunterricht immer noch kein Lied oder Stück spielen kann.

Gitarre ist gerade für Kinder nicht so leicht zu lernen, ist schwerer als z.B. Flöte oder Klavier. Bei diesen Instrumenten kann man schneller etwas Anhörbares präsentieren.

Darüber hinaus muss geklärt werden, dass ein Lied ein Gesangsstück ist und viele Schüler gar nicht singen wollen. So dass sich eine gelernte Akkordfolge relativ anonym anhört und zu vielen Liedern gehören könnte.

 

Gerade Liedbegleitung und Akkorde sind anfangs sehr schwer und es dauert lange, bis man das fließend kann. Deshalb ist es für Kinder leichter, erst einmal einzelne Töne, Kurzformakkorde und Techniken zu lernen.

Tabs sind ohne Notenwerte
frühe Lautentabulatur
moderne Tabulatur mit Noten